Autokauf in Deutschland
In der heutigen Zeit, in der jeder von der Finanzkrise spricht, geht es auch den Auto- Herstellern zunehmend schlechter. Der einstige Stolz der deutschen Volkswirtschaft, die Automobil- Branche, ist faktisch zum erliegen gekommen, Automobil- Riesen bangen um ihre Existenz. Da müsste eigentlich der Kunde recht gute Karten beim Kauf eines Fahrzeuges haben. Angebot und Nachfrage regulieren bekanntlich den Preis, allerdings in das Bodenlose wird er auch in Krisenzeiten nicht abstürzen.
Der Absatz von schadstoffarmen Neufahrzeugen und Jahreswagen soll durch die Abwrackprämie aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung angekurbelt werden. Wer sein mindestens neun Jahre altes Fahrzeug von einem zertifizierten Entsorgungsbetrieb verschrotten lässt und einen Neu- oder Jahreswagen kauft, erhält dafür einen staatlichen Zuschuss von 2500 Euro. Jeder, der ein neues Fahrzeug sucht, hat auf dem deutschen Markt eine riesige Auswahl an Angeboten. Zunächst einmal heißt es, sich auf eine Marke und einen Typ festzulegen. Die großen Fahrzeughersteller bieten auf ihren Internetseiten Fahrzeug- Konfiguratoren. Hier kann sich jeder Interessent sein persönliches Wunschauto zusammenstellen und erhält über den Listenpreis die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Mit diesen Angaben in der Hand, sollte sich jeder Käufer individuelle Angebote verschiedener Händler unterbreiten lassen. Bei etwas Verhandlungsgeschick und Ausdauer lassen sich da einige Prozente Rabatt herausschlagen.
Etwas aufwendiger ist die Suche nach einem Gebrauchten, denn der ist schon hergestellt. Hier ist der Vergleich schwerer, da jedes Angebot eine unterschiedliche Laufleistung und Ausstattung hat. Eine Möglichkeit der Wertermittlung bildet die so genannte Schwacke- Liste, dort werden die Zeitwerte der unterschiedlichsten Gebrauchtfahrzeuge gelistet. Oft ist auch hier die Zahl auf dem Preisschild noch nicht das Ende der Fahnenstange, zähes Verhandeln lohnt sich immer.